Aktuelle Werte 2026

Brutto-Netto-Rechner 2026

Wie viel bleibt von deinem Gehalt übrig? Gib dein Bruttogehalt ein und sieh sofort dein Nettogehalt – mit allen Steuern und Sozialabgaben, monatlich und jährlich.

Deine Eingaben

€
Abrechnungszeitraum
SteuerklasseDeine Steuerklasse steht auf der Gehaltsabrechnung. Sie bestimmt, wie viel Lohnsteuer monatlich einbehalten wird.

Ledig, geschieden oder verwitwet – ohne Kind im Haushalt.

Weitere AngabenBundesland, Alter, Versicherungen
Jahre
%
€

Dein Ergebnis

Dein Nettogehalt pro Monat

2.605,50 €

31.266,00 € im Jahr · 65,1 % vom Brutto

  • Netto65,1 %
  • Steuern13,1 %
  • Sozialabgaben21,8 %
Aufschlüsselung Brutto zu Netto
PostenMonatJahr
Bruttogehalt4.000,00 €48.000,00 €
Steuern
LohnsteuerVorauszahlung auf deine Einkommensteuer, abhängig von Steuerklasse und Gehalt.− 524,50 €− 6.294,00 €
Solidaritätszuschlag5,5 % der Lohnsteuer – fällt erst ab 20.350 € Lohnsteuer im Jahr an (Steuerklasse III: doppelt).0,00 €0,00 €
Kirchensteuer8 % (Bayern, Baden-Württemberg) oder 9 % der Lohnsteuer – nur für Kirchenmitglieder.0,00 €0,00 €
Sozialabgaben
Rentenversicherung9,3 % bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 8.450 € im Monat.− 372,00 €− 4.464,00 €
Arbeitslosenversicherung1,3 % bis 8.450 € im Monat.− 52,00 €− 624,00 €
Krankenversicherung7,3 % plus die Hälfte des Zusatzbeitrags, bis 5.812,50 € im Monat. Bei PKV: Beitrag abzüglich Arbeitgeberzuschuss.− 350,00 €− 4.200,00 €
Pflegeversicherung1,8 % Grundbeitrag, +0,6 % für Kinderlose ab 23, −0,25 % je Kind ab dem zweiten Kind unter 25. In Sachsen 0,5 % mehr.− 96,00 €− 1.152,00 €
Summe Abzüge− 1.394,50 €− 16.734,00 €
Nettogehalt2.605,50 €31.266,00 €

Dein Arbeitgeber zahlt zusätzlich 846,00 € Sozialabgaben im Monat – dein Job kostet ihn insgesamt 4.846,00 €.

Wo stehst du mit diesem Netto?Ordne dein Einkommen im Reichtumsrechner in Deutschland ein.

Dein Netto in jeder Steuerklasse

  • ILedig2.605,50 €
  • IIAlleinerziehend2.711,67 €
  • IIIHauptverdiener2.928,17 €
  • IVVerheiratet2.605,50 €
  • VZweitverdiener2.185,08 €
  • VIZweitjob2.140,75 €

Modellrechnung nach Rechtsstand 2026 ohne Gewähr. Einmalzahlungen, geldwerte Vorteile und individuelle Besonderheiten sind nicht berücksichtigt. Keine Steuerberatung.

So wird aus Brutto Netto

Dein Bruttogehalt ist der Betrag aus dem Arbeitsvertrag. Bevor es auf deinem Konto landet, behält dein Arbeitgeber zwei Arten von Abzügen ein und führt sie direkt ab:

  1. Steuern: Lohnsteuer als Vorauszahlung auf die Einkommensteuer, dazu gegebenenfalls Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.
  2. Sozialabgaben: dein Anteil an Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung. Die andere Hälfte zahlt dein Arbeitgeber obendrauf.

Bei einem durchschnittlichen Gehalt gehen so grob 35 bis 40 % des Bruttos ab. Weil die Sozialabgaben ab der Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt sind, sinkt dieser Anteil bei sehr hohen Gehältern wieder etwas – obwohl der Steuersatz weiter steigt.

Sozialabgaben 2026 im Überblick

VersicherungDein AnteilBemessungsgrenze / Monat
Rentenversicherung9,3 %8.450 €
Arbeitslosenversicherung1,3 %8.450 €
Krankenversicherung7,3 % + ½ Zusatzbeitrag (Ø 2,9 %)5.812,50 €
Pflegeversicherung1,8 % (kinderlos ab 23: 2,4 %)5.812,50 €

Der Grundfreibetrag liegt 2026 bei 12.348 €. Bis zu diesem zu versteuernden Einkommen fällt keine Einkommensteuer an. Den Solidaritätszuschlag zahlen nur noch Spitzenverdiener: Er greift erst, wenn deine Lohnsteuer über 20.350 € im Jahr liegt.

Die Steuerklassen im Überblick

KlasseFür wen?Netto bei 4.000 €
ILedig, geschieden oder verwitwet – ohne Kind im Haushalt.2.605,50 €
IIAlleinerziehend mit mindestens einem Kind im Haushalt (Entlastungsbetrag).2.711,67 €
IIIVerheiratet – du verdienst deutlich mehr, Partner:in hat Steuerklasse V.2.928,17 €
IVVerheiratet – ihr verdient ungefähr gleich viel (Standard nach der Heirat).2.605,50 €
VVerheiratet – du verdienst weniger, Partner:in hat Steuerklasse III.2.185,08 €
VIFür jedes weitere Arbeitsverhältnis neben dem Hauptjob.2.140,75 €

Die Werte gelten für 4.000 € brutto im Monat, gesetzlich versichert, ohne Kinder und ohne Kirchensteuer. Wichtig: Die Steuerklasse verteilt die Steuer nur über das Jahr. Wie viel Einkommensteuer du am Ende wirklich zahlst, entscheidet die Steuererklärung.

Netto für Beamte, Selbständige und Freiberufler

Nicht jeder ist angestellt und gesetzlich versichert. Beamte, Selbständige, Freiberufler und Geschäftsführer zahlen häufig keine Beiträge zur gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung. Unter „Weitere Angaben“ kannst du beides auf „nicht gesetzlich versichert“ stellen. Der Rechner zeigt dann nur noch die Steuern und die Krankenversicherung.

Als Selbständiger gibst du deinen Gewinn ein, also Einnahmen minus Betriebsausgaben. Beachte, dass du die Krankenversicherung ohne Arbeitgeberzuschuss selbst trägst und für die Altersvorsorge selbst sorgst. Das Ergebnis ist eine Orientierung, die Steuererklärung bleibt maßgeblich.

Mehr Netto vom Brutto: legale Stellschrauben

  • Steuerklassen-Kombination prüfen: Verheiratete mit großem Gehaltsunterschied haben mit III/V monatlich mehr Geld zur Verfügung.
  • Freibetrag eintragen lassen: Hohe Werbungskosten, etwa für einen langen Arbeitsweg, kannst du schon im Laufe des Jahres geltend machen statt erst mit der Steuererklärung.
  • Krankenkasse vergleichen: Die Zusatzbeiträge der Kassen unterscheiden sich um mehr als einen Prozentpunkt – bei 4.000 € brutto sind das schnell über 20 € netto im Monat.
  • Steuerfreie Extras nutzen: Jobticket, Sachbezüge oder Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge sind oft günstiger als eine klassische Gehaltserhöhung.
  • Steuererklärung machen: Die meisten Arbeitnehmer bekommen Geld zurück – im Schnitt mehrere hundert Euro.

Häufige Fragen zum Brutto-Netto-Rechner

Wie berechne ich mein Nettogehalt?

Vom Bruttogehalt werden Steuern (Lohnsteuer, gegebenenfalls Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) und die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung (Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung) abgezogen. Was übrig bleibt, ist dein Nettogehalt. Der Brutto-Netto-Rechner erledigt das automatisch – du brauchst nur Bruttogehalt, Steuerklasse und Bundesland.

Wie viel Netto bleibt von 4.000 € brutto?

In Steuerklasse I ohne Kinder und ohne Kirchensteuer bleiben 2026 rund 2.605,50 € netto im Monat übrig. In Steuerklasse III sind es etwa 2.928,17 €, in Steuerklasse V etwa 2.185,08 €. Die genaue Summe hängt von Krankenkasse, Kindern und Bundesland ab.

Welche Steuerklasse ist für Ehepaare die richtige?

Verdienen beide ähnlich viel, ist IV/IV sinnvoll. Bei großem Gehaltsunterschied bringt III/V monatlich mehr Netto für den Haushalt – allerdings kann dann eine Nachzahlung beim Finanzamt fällig werden. Das Faktorverfahren (IV mit Faktor) verteilt die Steuerlast genauer. Über das Jahr zahlen Paare bei allen Kombinationen dieselbe Einkommensteuer, nur die monatliche Verteilung unterscheidet sich.

Warum zahlen Kinderlose mehr Pflegeversicherung?

Wer mindestens 23 Jahre alt ist und keine Kinder hat, zahlt einen Zuschlag von 0,6 Prozentpunkten zur Pflegeversicherung. Eltern mit mehreren Kindern unter 25 erhalten dagegen einen Abschlag von 0,25 Prozentpunkten je Kind ab dem zweiten bis zum fünften Kind.

Was ist die Beitragsbemessungsgrenze?

Sozialabgaben werden nur bis zu einer Obergrenze berechnet. 2026 liegt sie in der Renten- und Arbeitslosenversicherung bei 8.450 € und in der Kranken- und Pflegeversicherung bei 5.812,50 € brutto im Monat. Alles darüber ist beitragsfrei – deshalb steigt dein Netto bei hohen Gehältern schneller.

Was gilt bei Minijob und Midijob?

Bis 603 € im Monat (Minijob) zahlst du in der Regel keine Steuern und – mit Befreiung von der Rentenversicherung – keine Sozialabgaben. Zwischen 603,01 € und 2.000 € (Übergangsbereich/Midijob) sind deine Sozialabgaben reduziert und steigen gleitend auf den vollen Satz. Der Rechner berücksichtigt beides automatisch.

Kann ich den Rechner auch als Selbständiger, Freiberufler oder Beamter nutzen?

Ja, als gute Näherung. Öffne „Weitere Angaben“ und stelle Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung auf „nicht gesetzlich versichert“. Dann entfallen diese Abzüge. Selbständige und Freiberufler tragen statt des Bruttogehalts ihren Gewinn ein (Einnahmen minus Betriebsausgaben). Wer den Krankenversicherungsbeitrag komplett allein zahlt, wählt „Privat versichert“ und trägt dort den vollen Monatsbeitrag ein. Für Beamte passt die Einstellung direkt: Sie zahlen weder Renten- noch Arbeitslosenversicherung und sind meist privat krankenversichert, in der Regel mit Beihilfe.

Welche Steuern und Abgaben zahlen Selbständige und Freiberufler?

Selbständige zahlen Einkommensteuer auf ihren Gewinn, meist über vierteljährliche Vorauszahlungen und die Steuererklärung statt über einen Lohnsteuerabzug. Dazu kommen gegebenenfalls Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und der volle Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung ohne Arbeitgeberzuschuss. Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung sind oft freiwillig oder laufen über ein Versorgungswerk. Der Rechner zeigt dir, was von einem Jahresgewinn nach Einkommensteuer und Krankenversicherung grob übrig bleibt. Einen Steuerberater ersetzt er nicht.

Warum zahlen Beamte keine Rentenversicherung?

Beamte erhalten im Alter keine gesetzliche Rente, sondern eine Pension vom Dienstherrn. Deshalb fallen für sie keine Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung an. Die Krankenversicherung läuft meist privat, ein Teil der Kosten übernimmt die Beihilfe. Trage bei „Privat versichert“ den Beitrag ein, den du selbst zahlst.

Wie genau ist der Brutto-Netto-Rechner?

Der Rechner folgt dem amtlichen Rechenweg für den Lohnsteuerabzug und nutzt die Werte für 2026. Abweichungen zur Gehaltsabrechnung von wenigen Euro sind möglich, etwa durch Einmalzahlungen, geldwerte Vorteile (Dienstwagen), Kirchensteuer-Kappung oder Rundungen. Die Ergebnisse sind eine unverbindliche Orientierung und keine Steuerberatung.

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