Smart Money
32%
skeptisch
Gruppen, die historisch oft besser getimt haben. Hohe Werte bedeuten mehr Zuversicht in steigende Kurse.
Wie zuversichtlich sind erfahrene Markt-Timer im Vergleich zur Masse? Die Confidence-Indizes fassen viele Sentiment-Signale in zwei Zahlen zwischen 0 und 100 % zusammen.
Die Masse ist zuversichtlich (62 %), während Smart Money skeptisch bleibt (32 %).
32%
skeptisch
Gruppen, die historisch oft besser getimt haben. Hohe Werte bedeuten mehr Zuversicht in steigende Kurse.
62%
zuversichtlich
Die trendfolgende Masse. Sehr hohe oder sehr niedrige Werte waren historisch oft eher Kontraindikatoren.
Spread (Smart minus Dumb)-30 Pp
Was die beiden Confidence-Werte und der Spread praktisch aussagen.
Confidence zeigt, wie stark sich die jeweilige Gruppe auf steigende Kurse positioniert. 0 % heißt kaum Aufwärts-Zuversicht, 100 % maximale Zuversicht. Dahinter stecken u. a. Optionsverhalten, Fonds-Flows und Terminmarkt-Positionierung, zusammengefasst zu zwei Composite-Scores.
Die Masse folgt Trends oft zu lange, „Smart Money“ hält eher dagegen. Wenn beide auseinanderlaufen, wird es interessant: Hohes Dumb Money bei niedrigem Smart Money lag historisch oft nahe Marktspitzen. Umgekehrt lag extreme Skepsis der Masse bei relativer Smart-Money-Zuversicht oft vor Erholungsphasen.
Der Fear & Greed Index misst die Breite der Markt-Emotion. Smart/Dumb Money fragt stärker, wer zuversichtlich ist. Zusammen geben beide ein klareres Bild der aktuellen Stimmung.
„Smart Money“ bündelt Indikatoren zu Anlegergruppen, die historisch oft gut getimt haben (u. a. kommerzielle Terminmarkt-Händler). „Dumb Money“ steht für die trendfolgende Masse: Privatanleger-Flows, Put/Call-Verhalten der Breite oder kleine Spekulanten. Beide Skalen laufen von 0 bis 100 % Confidence.
Der Spread ist Smart Money minus Dumb Money (in Prozentpunkten). Liegt Dumb Money klar darüber, ist die Masse optimistischer als die „Guten Timer“. Das sieht man oft in fortgeschrittenen Aufwärtsphasen. Liegt Smart Money klar darüber, ist die Breite eher vorsichtig, während erfahrene Timer zuversichtlicher bleiben.
Nein. Extreme Divergenzen haben historisch oft nahe Wendepunkten gelegen, aber der Index sagt nicht vorher, wann der Markt dreht. Nutze ihn als zusätzlichen Stimmungscheck neben Trend, Bewertung und deinem Plan.
In der Regel börsentäglich. Den Stand der letzten Aktualisierung siehst du direkt am Index.