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Monatszahler Aktien: 8 Dividenden-Aktien für regelmäßige Dividenden

Monatszahler-Aktien: verschiedene Branchenlogos und ein Kalender mit markierten Ausschüttungsterminen

Monatszahler Aktien sind selten, aber gefragt: regelmäßige Ausschüttungen erleichtern die Planung. Acht Kandidaten stehen dabei oft weit oben, von Realty Income bis Main Street Capital.

Der Reiz ist klar. Der Haken ebenso: hohe laufende Renditen kommen häufig mit Zins- und Kreditrisiken, und die Geschäftsmodelle unterscheiden sich stark.

Damit du die Unterschiede einordnen kannst, geht es hier nicht nur um die Dividendenhöhe, sondern um Stabilität, Wachstum und Fallstricke.

31 JahreRealty Income: Erhöhungenohne Unterbrechung
10-12 %Capital Southwest: RenditeSpanne, monatlich + Sonderdividenden
ca. 7 %EPR Properties: RenditeTurnaround-REIT, monatlich
rund 6,6 %Main Street Capital: Renditemonatlich + Sonderdividenden

Monatszahler: Planbare Einnahmen, aber unterschiedliche Risiken

Monatliche Dividenden klingen wie ein Gehaltsersatz. Entscheidend ist, wie verlässlich die Cashflows sind und ob die Ausschüttung wächst. Fürs eigene Zielbild hilft der Dividendenrechner, um Betrag, Rendite und Reinvest zu verzahnen.

Viele Monatszahler sind REITs (Immobilien) oder BDCs. Beide Modelle schütten viel aus, weil sie regulatorisch darauf ausgerichtet sind. Das macht sie zinssensitiv. Steigen Finanzierungskosten, geraten Bewertungen und Payouts unter Druck.

Realty Income: Stabiler Basisbaustein mit 5,7 % Rendite

Realty Income (NYSE:O) gilt als Referenz. Die Dividende wurde seit 31 Jahren erhöht, die aktuelle Rendite liegt bei rund 5,7 %. Das Wachstum fällt moderat aus, im Schnitt etwa 3 % pro Jahr über 5 bis 10 Jahre. Die Ausschüttungsquoten von etwa 77 % (Gewinn) und 81 % (freier Cashflow) sind für einen REIT solide.

Der Punkt für dich: Stabilität vor Tempo. Wer monatliche Planung und geringe Überraschungen sucht, findet hier den Taktgeber.

BDCs: Main Street Capital und Capital Southwest für Rendite plus Wachstum

BDCs sind spezialisierte Finanzierer des Mittelstands. Eine Business Development Company: US-Investmentgesellschaft, die Kredite/Eigenkapital an kleinere, nicht börsennotierte Firmen vergibt. verdient an Zinsen und Beteiligungen und reicht viel davon als Dividende weiter.

  • Main Street Capital zahlt monatlich und zusätzlich Sonderdividenden. Die Rendite liegt bei rund 6,6 %, die reguläre Dividende wurde seit 6 Jahren erhöht. Das Dividendenwachstum beträgt im 5-Jahres-Schnitt etwa 10,3 %, über 10 Jahre rund 6,5 %. Am Markt werden weitere Steigerungen von etwa 9 % pro Jahr erwartet.
  • Capital Southwest fokussiert sich auf den US-Lower-Middle-Market, zahlt monatlich und streut Sonderdividenden ein. Die Rendite liegt je nach Zeitpunkt bei etwa 10-12 %.

Konsequenz: Höhere laufende Renditen gibt es, aber mit Kredit- und Konjunkturrisiko. Wichtig ist eine breite Streuung der Kreditbücher und Disziplin bei Sonderdividenden.

Net-Lease und Logistik: Agree Realty und STAG Industrial als Defensive

Net-Lease-REITs lagern viele Objektkosten an die Mieter aus. Das führt zu gut planbaren Cashflows. Net Lease meint: Der Mieter trägt zusätzlich Kosten wie Steuern und Instandhaltung. Die Mietvertrag, bei dem der Mieter neben der Miete auch Nebenkosten (z. B. Steuern, Versicherung, Instandhaltung) übernimmt.-Struktur ist der Dividendenmotor.

  • Agree Realty zahlt monatlich, Rendite rund 4,3 %. Seit 13 Jahren steigen die Ausschüttungen, seit 14 Jahren gab es keine Kürzung. Die Ausschüttungsquote liegt um 72 %. Das Dividendenwachstum liegt im 5- und 10-Jahresschnitt bei etwa 5,4 % pro Jahr.
  • STAG Industrial (Industrie- und Logistik-REIT) zahlt ebenfalls monatlich, Rendite um 4 %, Ausschüttungsquote etwa 70 %. Das Wachstum ist bewusst niedrig gehalten, grob 1-2 % pro Jahr.

Diese beiden stehen für Defensive: verlässliche Mieten und lange Verträge statt hoher Hebel.

EPR Properties: Freizeitimmobilien mit Turnaround und 7 % Rendite

EPR Properties zahlt monatlich und hat die Dividende nach der Pandemie wieder angehoben. Rendite aktuell etwa 7 %. Die Ausschüttungsquoten von rund 70 % (Gewinn) und 65 % (freier Cashflow) passen. Das Dividendenwachstum der letzten fünf Jahre liegt nahe 20 % jährlich, über 10 Jahre ist es wegen der damaligen Kürzung leicht negativ.

Wer hier zugreift, setzt auf die Ertragskraft von Freizeitimmobilien in Normalzeiten und akzeptiert zyklische Risiken.

Exchange Income und Gladstone Investment: Spezialfälle mit Extras und Haken

Exchange Income zahlt monatlich, Rendite rund 3,1 %. Das Portfolio aus Luftfahrt- und Industrieunternehmen liefert diversifizierte Cashflows. Stichwort Kanada: Auf Dividenden fällt kanadische Quellensteuer an, die sich je nach Depot und Formularen reduzieren oder anrechnen lässt.

Gladstone Investment kommt auf knapp 11 % Rendite, getragen von regulären und häufigen Sonderausschüttungen aus Beteiligungsverkäufen. Die Ausschüttungsquote liegt mit über 250 % sehr hoch, das 5-Jahres-Wachstum der Dividende bei etwa 3 %. Hier ist mit Schwankungen bei Kurs und Auszahlung zu rechnen. Am Markt gilt eine spätere Reduzierung als möglich.

Unternehmen Typ Warum es zählt
Realty Income Net-Lease-REIT 31 Jahre Erhöhungen, breite Mieterbasis, monatlich
Agree Realty Net-Lease-REIT stabile Einzelhandelsmieter, Wachstum ca. 5 % p.a.
STAG Industrial Industrie-REIT Logistikfokus, lange Verträge, monatliche Ausschüttung
EPR Properties Freizeit-REIT Turnaround-Story, höhere Rendite, zyklischer
Main Street Capital BDC 15 Zahlungen pro Jahr inkl. Sonderdividenden, starkes Wachstum
Capital Southwest BDC hohe Rendite, Fokus Lower Middle Market, Sonderdividenden
Exchange Income Beteiligungsgruppe Luftfahrt + Industrie, Diversifikation, Quellensteuer beachten
Gladstone Investment BDC sehr hohe Rendite, Ausschüttungen schwanken
Acht Monatszahler im Überblick - Stand heute, in Kürze

Was das für dich heißt

  • Baue eine Mischung: ein stabiler Net-Lease-Block (Realty Income, Agree Realty), ergänzt um selektive BDCs (Main Street, Capital Southwest) und je nach Risikoneigung ein Turnaround-Baustein (EPR) oder Spezialfälle (Exchange Income, Gladstone).
  • Achte auf die Ausschüttungsdisziplin. Monatlich ist ein Takt, kein Gütesiegel. Payouts über 100 % sind auf Dauer anfällig.
  • Steuern einplanen. Kanadische Quellensteuer bei Exchange Income gehört in die Renditerechnung. Wie sich das über Jahre kumuliert, zeigt der Zinseszinsrechner.
  • Schwankungen aushalten lernen. Monatszahler sind keine Festgelder. Der Ratgeber Dividenden erklärt und Schwankungen aushalten helfen bei der Einordnung.

Was als Nächstes zählt: Zinsniveau und Refinanzierungskosten bei REITs, Ausfallquoten und Margen bei BDCs, Nachrichten zur Mieterqualität und zur Pipeline an Sonderdividenden. Für die eigene Planung sind konkrete Beträge und Entnahmeraten wichtiger als die nächste Zehntelstelle Rendite - der Dividendenrechner macht das greifbar.

Weitere Tools: Dividendenrechner · Zinseszinsrechner · Dividenden erklärt · Schwankungen aushalten

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Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Alle Angaben, Renditen und Beispielrechnungen sind sorgfältig recherchiert, können sich jedoch ändern – eine Gewähr für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit können wir nicht übernehmen. Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust. Aktien4future bietet keine Anlageberatung.

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